Neues Projekt „Junge Selbsthilfe Regenbogen“ gestartet

Die Selbsthilfe Regenbogen hat ein neues Projekt für ihre jungen Mitglieder gegründet. Am 25.04.2019 trafen sich erstmalig junge interessierte Suchtkranke zu einer kleinen Kennenlernrunde, in der erste Ideen für ein Angebot gesammelt wurden. Neben einer klassischen Selbsthilfegruppe wünschen sich die Meisten Aktivangebote (z.B. Kletterwald) und kleine Kreativprojekte wie die Erstellung einer eigenen Zeitschrift, die ein bis zweimal im Jahre erscheinen soll. Ende Mai gab es eine zweite Zusammenkunft, in der die neue Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen wurde, die sich jeden Donnerstag 16:30 Uhr treffen möchte. Neben der Besprechung von Alltagsthemen zur Abstinenzstabilisierung, soll die Gruppe für die Entstehung von Kreativangeboten genutzt werden.

Entstehung der SHG TrockenRock

Am Anfang stand die Idee

Im Sommer 2008 hatte ich die Idee, im Abstinenzclub „Regenbogen“ in Leipzig, ein Sommerfest zu organisieren. Unter dem Motto „Betroffene spielen für Betroffene“ sollte ein buntes Bühnenprogramm entstehen. Also suchte ich in den Selbsthilfegruppen (SHG) des Zentrums für Drogenhilfe nach Mitstreitern. Und tatsächlich fand ich Talente, die sich trauten, etwas darzustellen, Da war jemand, der jonglieren konnte, ein Gitarrenlehrer, der eigen Songs spielte, eine Frau, die mit der Gitarre Volkslieder vortragen konnte und die Zuschauer zum Mitsingen brachte. Und letztlich fanden sich drei Amateurmusiker zusammen in einer kleinen Band und spielt Rock und Pop. Das war ein toller Nachmittag. Alle hatten Spaß- Und mir wurde klar, warum ich diesen Nachmittag organisieren wollte: Ich wollte beweisen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann und dass in jedem von uns mehr steckt (Verlorengegangene Hobbies, ungeahnte Talente).

Leipzig Stiftung fördert Arbeits- und Beschäftigungsprojekt für junge drogenabhängige Menschen

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Im Jahr 2019 fördert die Leipzig Stiftung das Arbeits- und Beschäftigungsprojekt teamWENDEPUNKT mit einer Fördersumme von 4000 €.
Dank dieser Förderung ist es uns möglich das Projekt auch für dieses Jahr stabil zu halten. Den Teilnehmern kommt die Förderung in Form einer Aufwandsentschädigung von 1 € / Stunde zugute. Des Weiteren werden davon Arbeitsmaterialien finanziert, welche von den Teilnehmern in kleine Kunstwerke verarbeitet werden. Wir bedanken uns bei der Leipzig Stiftung für diese Möglichkeit.

Werden Sie mit 25 € pro Quartal Fördermitglied – bitte unterstützen Sie uns!

Der Verein freut sich über jedes Fördermitglied, welches die Arbeit im Zentrum für Drogenhilfe unterstützen möchte. Fördermitglieder sind laut der Satzung des Fördervereins Zentrum für Drogenhilfe e.V. zur Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Mit einem Mindestbeitrag von 25 € pro Quartal leisten Sie Ihren Beitrag in der finanziellen Unterstützung wichtiger zusätzlicher Projekte.