3. Friesen-Sommer Teil 2

Motto: Hobby gegen Sucht – Betroffene spielen für Betroffene

Traditionell veranstaltet das Zentrum für Drogenhilfe bereits im 3. Jahr den Friesensommer in mehreren Teilen. In diesem Jahr machte Bernd-Lutz Lange mit seiner Lesung „Gebrauchsanweisung für Leipzig“ den Anfang. Teil II 2008 sollte nun was ganz Besonderes werden. Die Idee stammte von einem abstinentlebenden Suchtkranken und wurde von anderen Betroffenen aus den Beratungsstellen des Zentrum für Drogenhilfe gut angenommen. Nämlich Zeichen zu setzen: dass Suchtkranke ihren Platz in der Gesellschaft wieder einnehmen können; dass ein suchtmittelfreies Leben zufrieden verlaufen kann; dass es sich lohnt, den Ausstieg zu schaffen und dass Suchterkrankte Menschen sind, Menschen wie du und ich. So demonstrierten verschiedenste Sparten ihre Hobbys: Die „Aussteller“ präsentierten ihre Fotografie, Holzhandwerk und Schrottkunst, die „Darsteller“ zeigten ein 2-stündiges buntes Showprogramm und das hatte es in sich. Begonnen wurde mit einer Amateurband ohne Namen, welche Oldi’s und Schlager spielten, gefolgt von den ruhigen Klängen eines Liedermachers, den schottischen Tönen eines Dudelsacks , dem jazzigen Duett von Violine und Gitarre, der Tenorstimme einer jungen Damen, welche die Gäste zum mitsingen bewegen konnte sowie Vorführungen einer Karategruppe. Untermauert wurde die Veranstaltung noch mit einem Kaffe-, Kuchen- und Grillbasar. Ca. 100 Gäste erfreuten sich dieser Veranstaltung, eine unerwartet kleine, aber dennoch feine Zahl, die des Lobes voll waren. Unterstützung erfuhr dieser Friesensommer vom Förderverein Zentrum für Drogenhilfe e.V., dessen Anliegen es sonst ist, Spendengelder für die Suchtkrankenhilfe zu akquirieren.


Impressionen der Veranstaltung:

3. Friesen-Sommer Teil 2
3. Friesen-Sommer Teil 2
3. Friesen-Sommer Teil 2
3. Friesen-Sommer Teil 2
3. Friesen-Sommer Teil 2
3. Friesen-Sommer Teil 2
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