Theaterprojekt Haus Eitingon

Ob Märchen der Gebrüder Grimm oder Sketche bekannter Komiker - "Das Gewisse Theater" hat es sich zur Aufgabe gemacht das Publikum mit ihren Aufführungen zu begeistern. Gegründet wurde das "Gewisse Theater" im April 2006 durch Frau Hessel (Sozialpädagogin) und Frau Stamm (Betreuerin) in der Sozialtherapeutischen Wohnstätte Eitingon-Haus, die zurzeit 42 chronisch psychisch kranke Menschen beherbergt.

Die Idee das Theaterspielen auch therapeutisch einzusetzen gibt es in Deutschland tatsächlich noch nicht so lange. Der große Vorteil darin besteht jedoch, dass hier mit dem "Spiel" gearbeitet wird, also mit dem Körper, mit dem Ausdruck mit der Stimme. Eigentlich alles, was den Menschen ausmacht. Diese Therapieform zielt darauf ab, seine inneren Anteile nach außen bringen zu können. Und gerade das ist meist ein großes Thema für (erkrankte) Menschen, da sie ihre inneren psychischen Konflikte meist mit sich ausmachen, aber keine Möglichkeiten im alltäglichen Leben finden es zu verarbeiten und in den Ausdruck zu bringen.

Die erste Weihnachtsmärchenaufführung startete ebenfalls im Jahr 2006 mit "Frau Holle" für Bewohner, Angehörige und Kollegen. Diese noch improvisierte Aufführung kam bei den Gästen jedoch so gut an, dass wir uns einig waren für die nächste Aufführung längerfristig zu planen. So fingen wir bereits im September 2007 an Kostüme und Kulissen für "Hänsel und Gretel" herzustellen. Dies stellte eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar, da uns nur ein sehr geringes finanzielles Budget zur Verfügung stand. Aber diese Herausforderung ist uns gut gelungen und wir konnten dann auch zum ersten Mal Kinder aus den umliegenden Kindertagesstätten zu uns einladen.

Und nach einer gelungenen Veranstaltung und harten Proben ist der Applaus des Publikums immer noch eine zusätzliche Aufwertung.

Die Theaterarbeit hat einen starken ressourcenorientierten Anteil. Durch den Erhalt, die Förderung und den Ausbau sozialer Kompetenzen werden durch die Theaterarbeit wichtige Grundlagen geschaffen und gefördert, die für einen selbstbestimmten Lebensalltag notwendig sind. Daher sind Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und eine regelmäßige Teilnahme immer wieder wichtige Förderaspekte. Auch ist es immer wieder schön anzusehen, dass sich im Spiel nach und nach Ängste abbauen und soziale Kontakte verbessern können.

Ein Theater verbindet Menschen untereinander und deshalb können sich auch Klienten anderer Einrichtungen dem anschließen. Anfragen zur Teilnahme an unserer Theatergruppe sind jederzeit möglich.

Das Theaterprojekt wird unterstützt von:

  • Verein "Bundesförderkreis für Amateurkunst e.V.
  • Oper Leipzig



Damit Bühnenbilder und Kulissen kreativ und nachhaltig gestaltet werden können, benötigen wir zusätzliche Spenden:

Spendenkonto:
Förderverein ZfD e.V.
IBAN: DE62 8605 5592 1100 6731 28
Zweck: Theaterprojekt

Kontakt zum Verein:
Förderverein Zentrum für Drogenhilfe
Vorstand
Friesenstr. 8
04177 Leipzig
Tel.: 0341-444 22 21
Fax: 0341-444 22 11
E-Mail: info@fzd-leipzig.de
Ansprechpartner: Heidrun Hessel

zum Projekt:

Sozialtherapeutische Wohnstätte Eitingon-Haus
Das Gewisse Theater
Eitingonstraße 12
04109 Leipzig
Tel.: 0341 – 35 53 42 20
Fax:
Mail: matthias.helm@sanktgeorg.de
Ansprechpartner: Matthias Helm